Den Benutzern Ihrer Web eine angenehme Erfahrung zu vermitteln, ist entscheidend, um die Conversion zu verbessern; daran besteht kein Zweifel. Aber wie kann dies erreicht werden?

Es gibt viele Elemente auf einer Produktseite, und jedes spielt eine wichtige Rolle: Die Bilder, die Texte, der Preis, Lieferdatum, Kauf-Knopf, etc.  Um die Conversion zu verbessern, versuchen wir die Perfektion in jedem dieser Elemente zu erreichen, und gelangen so bis in die kleinsten Details: Die perfekte Länge der Beschreibungen, die optimale Helligkeit der Bilder oder die richtige Form und Gröβe des Knopfes.

Aber oft verlieren wir durch diese Suche nach Details die Perspektive. Und hier setzt das LIFT Model an, ein Framework, das ursprünglich für die Optimierung der Landing Pages entwickelt wurde, aber genauso gut für Produktseiten angewandt werden kann.

Das LIFT Model bietet eine Analyse auf hohem Niveau, das auf 6 Konzepten beruht, die wiederum die Gröβenordnung der Conversion ausmachen.

Die Conversion ist wie ein Flugzeug, das abheben muss

Die Analyse des LIFT erstellt eine Analogie zwischen der Zunahme der Conversion und einem Flugzeug, das abheben soll. Mit dieser Idee schlägt Sie vor, sich zu fragen, was eigentlich die Conversion fördert, und was sie bremsen kann.

1. Wertversprechen. Dies ist der wichtigste Faktor der Conversion, wie das Flugzeug an sich. Was bieten wir unseren potentiellen Kunden? Inspirieren wir sie oder wollen wir nur, dass sie kaufen? Verkaufen wir ihnen Produkte oder Erfahrungen? Hierfür wäre es passend, eine Analyse der Konkurrenz zu machen, um zu sehen, ob wir uns ausreichend von unseren Wettbewerbern unterscheiden.

2. Relevanz. Hier handelt es sich um einen Conversion Beschleuniger, einer der Faktoren, der dem Flugzeug mehr Geschwindigkeit gibt. Passt unser Angebot zu den Erwartungen unserer potentiellen Kunden? Bieten wir Ihnen das an, was sie erwarten, oder übertreffen wir ihre Erwartungen? Es ist nicht einfach, qualifizierten Traffic zu einem e-Commerce zu locken, und es muss nicht immer auf Anhieb klappen. Deshalb kann es nützlich sein, neben dem Produkt an sich auch weitere Optionen anzubieten, wie zum Beispiel verwandte Produkte oder Inhalte, die dem Benutzer helfen können, wenn er zum ersten Mal zu einer Produktseite gelangt.

3. Klarheit. Ein weiterer Faktor, der die Conversion beschleunigt. Sie bezieht sich auf die sichtbaren Elemente der Produktseite. Wird das Produkt gut übermittelt? Sind die Bilder, Beschreibungen und Preise gut präsentiert?

4. Ablenkung. Dieser Faktor verjagt die Conversion. Das Ziel eines e-Commerce ist es, seinen potentiellen Kunden ein interessantes Produktsortiment anbieten zu können. Wir sind daran interessiert, dass der Benutzer sich darauf konzentriert, die Produkte zu bewerten, um eine Entscheidung zu treffen. Jedes dynamische Element muss sorgfältig getestet werden (Slideshows, Animationen, Pop-ups, etc.), um zu vermeiden, dass es den Kunden vom Kaufprozess ablenken kann.

5. Angst. Ein weiterer Faktor, der die Conversion verhindern kann. Fehlende Informationen zum Beispiel können Zweifel bei der Kaufentscheidung hervorrufen, die den Benutzer dazu bringen, den Kaufprozess abzubrechen. Hier sollte man sich fragen, besonders in Bezug auf den Preis, daher kann es hilfreich sein die Preise der Konkurrenz zu kennen: Ist der Preis gut präsentiert? Werden die Rabatte und Sonderangebote gut mitgeteilt? Weiβ der Kunde wann das Produkt geliefert wird, oder wieviel die Versandkosten betragen?

6. Dringlichkeit. Um zur Analogie des Flugzeugs zurückzukehren, der Eindruck der Dringlichkeit ist der Motor, ein Beschleuniger der Conversion. Dieser Eindruck vermittelt sich durch Knappheit, was bedeutet, dass Sonderangebote, Rabatte und Promotionen mit zeitlicher Begrenzung gute Beschleuniger sind. Im Endeffekt kann dies der Motor sein, der zu unserer Conversion führt.

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