Sicherlich haben Sie diesen bekannten Ausdruck aus dem Bereich Pricing schon mal gehört, wissen aber vielleicht nicht unbedingt was er genau bedeutet. Ohne  auf komplizierte mathematische Formeln einzugehen, werden wir diesen Ausdruck einfach anhand von ein paar Beispielen erläutern.

Die Preiselastizität beschreibt die Entwicklung der Nachfrage nach einem Produkt oder Leistung, wenn sich dessen Preis ändert. In dem Diagramm unten ist dies mit einer Kurve angezeigt, wo die horizontale Achse (Q) die Nachfrage angibt und die vertikale Achse (P) den Preis zeigt:

Anhand des folgenden Beispiels wird dies verständlicher. Bei einem sehr beliebten Konsumgut wird ein Sonderangebot gemacht. Dadurch wird die Nachfrage sicherlich stark zunehmen, was bedeuten würde, dass dieses Produkt eine große Preiselastizität hat. Wenn wir nun aber ein ähnliches Sonderangebot bei einem kaum bekannten Produkt machen, wird die Nachfrage sich wenig ändern, also handelt es sich hier um ein unelastisches Produkt.

Anders gesagt würden wir im ersten Fall insgesamt wahrscheinlich Gewinn machen, da die höhere Nachfrage die niedrigere Gewinnspanne bei weitem kompensieren würde, während sich im zweiten Fall das Sonderangebot eher nicht lohnen würde, weil der Verlust an Marge nicht durch die erhöhten Verkaufszahlen wettgemacht werden könnte.

Dieses Konzept in unserem e-Commerce zu messen kann daher sehr nützlich sein, um besser zu verstehen, wie und wann wir Sonderangebote bei unseren Produkten machen sollten.

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