Drei Gründe die dafür sprechen, dass Hersteller ihren eigenen Online-shop haben

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Oft gehen wir davon aus, dass alle Marken schon den Schritt zum Online Handel gemacht haben, aber dies entspricht bei weitem nicht der Realität.

Zum Beispiel sind Luxusmarken gegenüber online Verkäufen eher widerwillig, da dort die Erfahrung der Exklusivität nicht so gut erreicht werden kann wie in den traditionellen Einkaufsläden. Vielleicht ist dies ein guter Grund, aber der Druck um den Umsatz zu erhöhen bewirkt, dass immer mehr dieser Marken den Schritt wagen, langsam aber sicher. Diese sehr spezielle Branche befindet sich an einem Wendepunkt, wie ein Bericht über den Luxussektor von McKinsey & Company wiedergibt, und bald werden wir immer mehr wichtige exklusive Marken um ihren Platz im Online Handel kämpfen sehen.

Im Unterschied zu Luxusmarken argumentieren andere Hersteller, die noch am Onlinehandel zweifeln, mit anderen Gründen: Die Handhabung des Vertriebskanals und die fehlende digitale Erfahrung. Sie wissen, dass sie zuerst einen neuen digitalen Vertriebskanal aufbauen müssen, und ausserdem neue Regeln für den herkömmlichen Kanal erstellen müssen, damit alles so harmonisch wie möglich funktionniert. Sie wissen auch, dass sie erstmal im neuen Vertriebskanal Erfahrung sammeln müssen, und ihre digitale Transformation beschleunigen sollten, um richtig konkurrenzfähig sein zu können.

Aufgrund solcher Zweifel und Argumente sehen einige Marken das Glas nur halb leer, und übersehen dabei die Möglichkeiten, die sie nicht nutzen. Deshalb hier 3 Gründe, warum ein Hersteller einen Onlineshop haben sollte:

1. Die Gewinnmargen im e-Commerce sind höher im Vergleich zum herkömmlichen Vertriebskanal. Ein Online-shop bedeutet zwar eine Investition, die amortisiert werden muss, aber wenn die handhabung sitmmt, passen auch die Zahlen.

2. Ein e-Commerce ist nicht nur ein Raum für Transaktionen, obwohl die primäre Funktion natürlich der online Verkauf ist. Durch einen e-Commerce kann die ganze Leistung einer Marke sich entfalten, und ermöglicht uns, die Reichweite des Produktkataloges zu ermessen, was für den Vertriebskanal außer Reichweite ist. Viele Marken haben es schnell geschafft, neben den wirtschaftlichen Erträgen auch andere Vorteile des e-Commerce zu nutzen. Ein Beispiel dafür sind die Pre-order oder Vorverkaufsaktionen, mit der sich eine Marke im eigenen Online-shop das Recht einräumt, die Markteinführung der Top-Produkte durchzuführen, bevor diese im restlichen Vertriebskanal erscheinen. Diese Strategie des Vorverkaufes wird in vielen Branchen benutzt, wie Konsumelektronik, Computerspiele u.a. Die Vorteile dieser Praktiken sind vielfältig, besonders wenn sie mit guten Inhalten durchgeführt werden, vom mediatischen Einfluss hin bis zu den erzielten Erträgen durch den Vorverkauf.

3. Die direkte Beziehung mit dem Kunden ist wahrscheinlich eine der wertvollesten Anlagen, die eine Marke haben kann. Ein e-Commerce ist der direkte Kanal, um aus erster Hand die Bedürfnisse des Kunden zu erfahren. Die Untersuchung des Kaufverhaltens, Informationen über die Benutzungspräferenzen der Kunden, Beschwerden, Bewertungen und Kommentare auf den Produktseiten, die Antwort auf Newsletters sind nur einige der Möglichkeiten, die ein eigener e-Commerce bietet. Durch den direkten Kontakt zum Kunden kann man diesen genauer kennezulernen und immer besser angepasste Produkte anbieten.

Vor einiger Zeit ist auf diesem Blog der Beitrag „Fünf Fundamente für einen erfolgreichen e-Commerce“ erschienen, in dem beschrieben wird, wie die ersten Schritte zur Einführung im Online-Handel geplant werden sollten. Einen erfolgreichen Online-Shop zu haben, kann kompliziert erscheinen (das ist es auch), aber in unserer digitalen Welt mit elektronischen Transaktionen sollte ein e-Commerce für keinen Hersteller eine ausstehende Aufgabe sein.

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