Kann ein Hersteller standortabhängige Preisstrategien anwenden?

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Für die kommenden Jahre wird einer der wichtigsten Marketingtrends die Erbringung von Dienstleistungen basierend auf den lokalen Standort sein. Der Trend der Geolokalisierung boomt auch bei der Positionierung; kürzlich hat Google die Verbesserung der Suchergebnisse nach Abfrageort angekündigt. Viele Einzelhändler wenden bereits geolokalisierte Preisstrategien in ihrem E-Commerce oder gar auf Marktplätzen wie Amazon an. Geht es jedoch um Hersteller, die keinen Direktvertrieb zum Verbraucher haben, stellt sich die Frage: ist es möglich, eine lokalisierte Preisstrategie zu verfolgen?

Zunächst einmal müssen Sie das erste Handicap berücksichtigen, wenn Sie als Hersteller verkaufen möchten, aber nicht über einen direkten Vertriebskanal verfügen. Obwohl wir bereits schon einmal an anderer Stelle ausgeführt haben, warum eine Marke daran interessiert sein kann, einen eigenen Online-Shop zu betreiben, müssen wir von der Basis derjenigen ausgehen, die diesen Teil ihres Geschäfts aufgrund von technologischen oder marktbedingten Einschränkungen noch nicht umgesetzt haben.

Für Hersteller ist es bei der Betrachtung dieser Strategie der lokalisierten Preise sehr wichtig, die  entsprechenden Grenzen festzulegen. Wenn es beispielsweise darum geht, UPEs für Einzelhändler zu benennen, ist im Vorhinein zu bestimmen, in welcher direkten Beziehung sie innerhalb des Verkaufsgebietes stehen werden.

Bei dieser Anpassung der Preise durch Geolokalisierung muss der Hersteller den Charakter der zu implementierenden Strategie berücksichtigen. Wir heben Folgendes hervor:

- Preis pro Basispunkt: als Referenz dient der Ort, an dem sich die Marke befindet. Auf diese Weise kann der Hersteller seine Preise nach der Entfernung des Nutzers von der Marke festlegen und so beispielsweise Logistik- oder Transportkosten decken.

- Internationaler Preis, der je nach Standort des Benutzers die verschiedenen Tarife, Steuern und Währungsänderungen direkt anwendet.

- Zielpreis: Er ist in diesem Fall nach fundierten Kriterien festgelegt und normalerweise in einer lokalisierten Preisstrategie zu finden, da er die Eigenart des Marktes, dem der Nutzer angehört sowie den bestehenden Wettbewerb berücksichtigt.

 

Die Zusammenarbeit mit dem E-Commerce bei geolokalisierten Preisen

Die Beziehung zwischen Einzelhändler und Hersteller ist entscheidend dafür, dass die Marke auch weiterhin im imaginären Markt präsent ist; das sollte ebenso sein, wenn wir über geolokalisierte Preise sprechen.

Technologische Lösungen werden ständig weiterentwickelt. Es geht darum, Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die immer näher am Verbraucher und an seinen tatsächlichen Bedürfnissen sind. Insofern erleichtern geolokalisierte Preise dem Hersteller im E-Commerce in bestimmten Märkten die Erschließung seiner Möglichkeiten.

Eine der Herausforderungen für den Online-Verkauf bis 2019 besteht darin, optimierte Vereinbarungen (oder zumindest einen zufriedenstellenden Mittelweg) zu finden, bei denen beide Parteien, Händler und Hersteller, die Vorteile lokalisierter Preisstrategien voll ausschöpfen können. Die Hersteller müssen beginnen, in diesem neuen Paradigma eine weitere Gelegenheit zu sehen, um über diese Vertriebskanäle näher an den Endverbraucher heranzukommen. Die Aktivität dieser Kanäle wird optimiert und die Marke kann ein besseres Umsatzvolumen erreichen.

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