Ein wesentliches Element im e-Commerce ist der Preis der Produkte. Die Wahrnehmung dieser Preise durch den potentiellen Käufer ist ein entscheidender Faktor, um zum Kauf anzuregen. Daher sollte die Preisstrategie eines Onlineshops sich nicht nur mit dem Wert des Produktes an sich auseinandersetzen, sondern auch wie auf der Produktseite die Preise präsentiert werden.

Der Preis kann unterschiedlich angezeigt werden, je nachdem was er alles enthält. Hier die Untersuchung von 3 Aspekten des Preises, die die Wahrnehmung des Kunden am meisten beeinflussen.

1. Mit oder ohne Versandkosten.  Dies ist ein wichtige Entscheidung, die ein e-Commerce treffen muss. Entsprechen die Versandkosten jeweils dem einzelnen Produkt oder wird eine Pauschale für einen Kauf angeboten? Im ersten Fall empfehlen die Experten, die Preiskomponenten aufzuschlüsseln, „Preis des Produktes + Versandkosten“, weil der Kunde so eindeutig weiβ, was das Produkt kostet, damit der Preisvergleich mit anderen Produkten und Marken, und auch mit der Konkurrenz, vereinfacht wird. Wenn im Webportal des e-Commerce die Suchergebnisse nach Preisen geordnet werden können, sollte auch die Option „Preis + Versandkosten“ angeboten werden, damit der Kunde sehen kann, welche Produkte insgesamt am günstigsten wären.

Wenn die Versandkosten sich auf den Kauf insgesamt beziehen, ist es besser, wenn diese sich erst beim Einkaufswagen addieren. So werden Unklarheiten in Bezug auf die Kosten der verschiedenen Produkte vermieden. Ein weiterer Ratschlag wäre auch einen Rabatt auf die Versandkosten anzubieten, wenn der Kauf insgesamt eine gewisse Summe überschreitet. Die Kunden werden dies zu schätzen wissen.

2. Mit oder ohne Steuern.  Die Anzeige der Preise mit oder ohne Steuern hängt hauptsächlich von den Kaufgewohnheiten der Kunden in jeder Region ab, und von dem was die Gesetzgebung vorgibt. In Spanien wird normalerweise der Preis inklusive Mehrwertsteuer angegeben. Hier geht es in erster Linie um die Transparenz, daher kann unter dem Preis die jeweilige Steuer ausgewiesen werden. Generell ist es nicht sinnvoll in einem e-Commerce die Steuern nicht einzuschlieβen, da sonst der Eindruck des Kunden von unserem e-Commerce nicht gut wäre, wenn er erst später während des Kaufprozesses plötzlich diese zusätzlichen Kosten gezeigt bekommt.

3. Mit oder ohne Rabatt.  Natürlich immer mit Rabatt. Wenige Sachen fallen einem Käufer so sehr auf wie die Tatsache, das er etwas für einen günstigeren Preis als normal kaufen kann. Hier stellt sich allerdings die Frage, wie der Rabatt angezeigt werden soll.

a. Mit Prozentsatz oder durch Betrag. Unser Ratschlag ist eindeutig, wenn möglich, am besten immer beides anzeigen. Warum? Weil der Betrag an sich den Vergleich mit anderen Marken vereinfacht, und der Prozentsatz die Einsparung verdeutlicht. Möglicherweise ist unser Produkt ohne Rabatt nicht das günstigste, aber wenn der Betrag mit Rabatt unterhalb der Preise der Konkurrenz liegt, wird sich der Käufer sicher für uns entscheiden.

b. Stückpreis oder als Pack. Wenn das Sonderangebot in einem e-Commerce von einer Mindeststückzahl abhängt, sollte angegeben werden, welcher Rabatt dem Kauf des Packs entspricht. Auch die entsprechenden Stückpreise sollten ausgewiesen werden, mit dem jeweiligen Rabatt. Auβerdem sollte in der Liste mit den Stückzahlen angezeigt werden, welche dem Pack entsprechen, z.B. „1 Stück, 2 Stück oder Pack mit 3 Stück“.

Wenn Sie immernoch Zweifel haben, wie die Preise in Ihrem e-Commerce angezeigt werden sollten, empfehlen wir Ihnen sich anzuschauen, wie es die Wettbewerber machen. Eine Anwendung zur Beobachtung der Preise der Konkurrenz kann Ihnen helfen, besser zu verstehen, wie die Wettbewerber ihre Preise handhaben. In jedem Fall ist die beste Art und Weise eine passende Strategie für die Preisanzeige zu wählen, verschiedene Optionen auszuprobieren, und die Ergebnisse nach Kampagnen auszuwerten. Im Endeffekt geht es um die Umsetzung in Ihrem e-Commerce, und um diese zu verbessern muss man feststellen, was für die Kunden am attraktivsten ist.

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