Die Idee der dynamischen Preise ist genauso einfach wie wirksam: die Preise je nach Nachfrage anpassen. Dynamische Preisstrategien sind keine Neuheit, schon seit den 80er Jahren benutzen Fluggesellschaften diese Art der Preisauslegung, um die Preise der Flüge festzulegen. Es darf nicht vergessen werden, dass diese Vorreiter der dynamischen Preise für damalige Verhältnisse mit äußerst fortgeschrittenen Computersystemen arbeiteten.

Die Strategie der dynamischen Preise im e-Commerce geht vom gleichen Prinzip aus, das bedeutet auf die Nachfrage reagieren, um die Preise zu verändern, mit dem Ziel viel zu verkaufen und das mit maximalen Gewinnen.

Aber im digitalen Umfeld bestehen zwei große Unterschiede im Vergleich zu den Jahren vor dem Internetzeitalter: die Echtzeit und die Konkurrenz.

Die Nachfrage zu begreifen, um attraktive Marktpreise anbieten zu können, setzt schnelle Handlungsfähigkeit voraus, es kann sich um Minuten handeln. Dafür muss auf Anwendungen zur dynamischen und flexiblen Angebotsverwaltung zurückgegriffen werden, um einfach und schnell Änderungen durchführen zu können.

Unmittelbarkeit und Konkurrenz

Die Unmittelbarkeit ist einer der Schlüssel für dynamische Preisstrategien, und viele Retailer haben dieses Vorgehen bei der Verwaltung der Online Verkäufe übernommen. Ein gutes Beispiel ist Wallmart, der amerikanische Supermarkt-Riese, der mit seinem Angebot von mehreren zehntausend Referenzen seine Preise bis zu 50.000 mal im Monat verändern kann.

Ein weiterer Schlüssel dieser Strategie ist die Untersuchung der Konkurrenz. Es reicht nicht aus, den Preis einfach an die Nachfrage je nach Jahreszeit oder Anzahl der Webseitenansicht anzupassen. Bei einer dynamischen Preisstrategie müssen die Preise der Konkurrenz begriffen werden, um den Kunden ein wettbewerbsfähiges und attraktives Angebot bieten zu können. Dafür werden Anwendungen für Price Intelligence benötigt, mit Beobachtung der Konkurrenz in Echtzeit.

Diese Lösungen für intelligente Preise sind für einen digitale Retailer unerlässlich, weil sie Informationen zu den Preisen anderer Wettbewerber erheben und untersuchen, um diese mit den eigenen Preisen vergleichen zu können. Mit Hilfe dieser Daten verfügt ein e-Commerce über alles, um seine Preise so verwalten zu können, dass er seinen potenziellen Kunden das beste Angebot bieten kann.

Viele Retailer benutzen die Technologien des Price Intelligence um die Preise dynamisch zu verwalten, und so schnell wie möglich auf Änderungen bei der Konkurrenz zu reagieren, durch Dynamic Pricing. Best Buy und Amazon zum Beispiel sind direkte Konkurrenten im Bereich der Unterhaltungselektronik oder Multimedia. Beide können bis zu 10 Mal am Tag die Preise ändern, um die optimale Preiskombination zu finden, die in das Wettbewerbsumfeld passt und sich der online Nachfrage anpasst.

In einem Umfeld, in dem mit Preisen um Kunden gebuhlt wird, ist es eine Herausforderung, der Nachfrage der Kunden entsprechen zu können. Aber mit Hilfe der richtigen Technologie kann mit Dynamic Pricing große Gewinne verzeichnet werden: 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr wettbewerbsfähig sein.

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