Bei Loyalitätsaktionen eines E-Commerce Unternehmens sind Geschenkgutscheine eine der häufigsten Optionen. Sie reichen von einem anfänglichen Rabatt für ein Service-Abonnement, über die Registrierung eines Nutzers bis hin zur Höhe eines bestimmten Betrags.
Dabei ist es wichtig, Geschenkgutscheine nicht mit Geschenkkarten zu verwechseln. Letztere suchen nach der Möglichkeit, dem Verbraucher einen Kauf für einen bestimmten Wert anzubieten, ohne sich im Voraus für das Produkt zu entscheiden. Geschenkgutscheine hingegen sind die Boni, mit denen der E-Commerce seine Kunden für das Erreichen von Meilensteinen in ihrer Beziehung zum Online-Shop belohnen kann.

Und was ist zu beachten, wenn man mit einer E-Commerce-Loyalitätsstrategie beginnt, die Geschenkgutscheine beinhaltet? Zumindest die nächsten vier Punkte:

1. Automatisierung

Bei der Vergabe solcher Belohnungen sollte der E-Commerce einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen. Die Strategie sollte eine klare und umfassende Darstellung der Gründe enthalten, warum die Geschenkgutscheine ausgestellt und an wen sie versendet werden. Der gleiche Marketing-Automatisierungsplan hilft dem Vertriebsteam, das Layout zu erstellen, in dem die oben genannten Geschenkgutscheine enthalten sein werden. Dadurch wird es wesentlich einfacher die Interaktion mit den Nutzern zu kontrollieren, denen ein Geschenkgutschein angebotenen wurde.

2. Gültigkeit und Haltbarkeit

Es gibt nichts Schlimmeres für den Kunden als einen Rabatt nutzen zu wollen, der nicht funktioniert. Die Gutscheine müssen bei der Ausstellung korrekt aktiviert und entsprechend ihrer Verwendung in die Datenbank aufgenommen werden, selbst bei begrenzter Gültigkeit. Dies teilt man dem Kunden gleichzeitig mit der Lieferung mit. Ein gewisser gesunder Menschenverstand sollte walten, um das Verwendungsdatum mit dem vom Benutzer erreichten Meilenstein gleichzusetzen. Handelt es sich beispielsweise um einen Geschenkgutschein der Online-Shop-Registrierung, soll der erste Kauf gefördert werden; ein zu langes Ablaufdatum könnte die Entscheidung des Kunden verzögern und bei ihm in Vergessenheit geraten.

3. Progressive Beträge

Im Gegensatz zu Rabatten versuchen Geschenkgutscheine zunächst einen bestimmten Betrag zu gewähren, den der Benutzer ausgeben kann. Die Einladung dazu ist der Schlüssel: ohne Bedingungen und ohne die Idee zu fördern, mehr auszugeben, damit dieser Betrag diskontiert wird. Neben den Nutzungsdaten ist es jedoch wichtig, den jeweils zu gewährenden Betrag nach der Situation des potenziellen Kunden zu beurteilen. Sie sollten Ihre Preisstrategie des E-Commerce im Auge behalten, den Spielraum des Geschäfts kennen um den Umsatz zu steigern, ohne in Konkurs zu gehen. Dabei müssen Sie sowohl die Anzahl der Nutzer, die von dem Angebot profitieren sollen, als auch den tatsächlichen Prozentsatz derer, die es nutzen werden sowie die Betriebskosten berücksichtigen, die mit der Nutzung im E-Commerce verbunden sind: von den Versandkosten bis hin zur Abdeckung und Wartung der Online-Shop-Plattform.

4. Up-Selling

Berücksichtigen Sie im Rahmen der Automatisierung auch die Up-Selling-Möglichkeit: sie kann einen Geschenkgutschein beinhalten. Obwohl seine Verwendung keinen Kauf voraussetzt, ist eine Option interessant, ihn dem Benutzer beim Kauf mit anderen Produkten zum kompletieren anzubieten. Der beste Anreiz für einen neuen Besuch ist ein konkreter Kaufvorschlag aufgrund seiner vormalig getätigten Einkäufe.

Es gibt keine schriftlichen Regeln; dennoch sind die A/B-Tests ein voller Erfolg, um die beste Strategie für jeden E-Commerce zu definieren. Wenn es sich bereits um ein konsolidiertes Geschäft mit wiederkehrenden Kunden handelt, können die Tests problemlos durchgeführt und alle für die Perfektionierung notwendigen Daten abgerufen werden.

Andererseits ist die unschätzbare Hilfe des Wettbewerbs erneut der Schlüssel zur Entwicklung eines Treueplans mit Geschenkgutscheinen. Die Mitbewerber zu beobachten, wie sie diese Rabattalternativen im Rahmen ihrer Verkaufsstrategie umsetzen, ist ein Pluspunkt, um Ihnen zu zeigen, was funktioniert und was nicht und wie der Umgang damit verbessert werden kann.

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