Wie können 404-Fehlerseiten Ihrem E-Commerce helfen?

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Die Fehlerseite 404 ist eine der gefürchtetsten für jeden Onlineverkäufer. Es ist nämlich jene Nachricht, die dem Nutzer sagt, dass die Seite nicht existiert, sei es, weil sie gelöscht wurde, das Produkt nicht mehr verkauft wird oder die URL dem Link falsch zugeordnet wurde. Es ist eine der klassischen Support-Seiten: So gibt es die Möglichkeit, die 404-Fehlermeldung in einem E-Commerce auszunutzen, um auch wirklich die letzte Verkaufsmöglichkeit auszuschöpfen.

Im Angesicht dieser Behauptung muss genauer geschaut werden, wie die Herausforderung, mit diesen Seiten das Interesse der Nutzer zu wecken und beizubehalten, verwirklicht werden kann, wenn Sie auf einer dieser Fehlerseiten gelandet sind.

 

Die 404-Fehlerseiten haben drei Grundsäulen:

  1. Das Design

  2. Der Inhalt

  3. Die Alternativen

In Hinsicht auf das Design tendieren immer mehr E-Commerce dazu, auf den 404-Fehlerseiten auszudrücken, wofür ihr Unternehmen steht. Der Internetauftritt ist einer der wichtigsten Punkte, wenn es darum geht, die Fehlerseite zu personalisieren. Die Intention dahinter ist, dass der Nutzer das Gefühl hat, immer noch innerhalb des Onlinegeschäfts auf dieser Seite gelandet zu sein. So wird Unsicherheit verringert und wieso sollte man ihr dann nicht auch noch gegebenenfalls einen humorvollen Touch geben?

Es gibt mittlerweile sogar Webdesigner, die sich genau auf diese Aufhabe spezialisiert haben. Wir können inspirierende Kanäle und Social Media Accounts finden, auf denen die originellsten Beispiele zusammengetragen sind.

Im Inhalt geht es um den Feinschliff der Nachricht und darum, auf keinen Fall den Nutzer glauben zu lassen, dass er den Fehler hervorgerufen hat. Es scheint unwahrscheinlich zu denken, dass es zu diesem Fall kommt, aber wenn nicht die richtigen Worte gewählt werden, kann bei dem Nutzer schnell der Eindruck entstehen, er hätte etwas falsch gemacht und wird als nächstes (mit hoher Wahrscheinlichkeit) die Seite und somit das E-Commerce verlassen.

Es ist eine Entscheidung, welches Design die Kreativität der 404-Fehlerseite begleitet, und welchen Ton wir für die Marke übermitteln möchten. Locker, formal, kumpelhaft, mit einer lustigen Nachricht… In allen Fällen ist es aber absolut wichtig zu erklären, was passiert ist (nicht alle Nutzer sind Informatiker) und welche Optionen vorgeschlagen werden. Sich von dem Klassiker „Error 404- Page not found“ abzuwenden ist schon einmal der erste richtige Schritt; aber dies mit Stil, Schwung und von Nutzen für den Kunden zu tun, macht den Unterschied.

 

Und wie kann man Nutzen aus dieser Seite ziehen? Wie bereits zuvor erwähnt, ist es wichtig, aus erster Hand zu wissen, welche Aktionen wir möchten, die der Kunde ausführt, um zu wissen, welche Alternativen wir ihm anbieten können.

Welche Optionen stehen zur Wahl?

  • Den Besuch einer ähnlichen Seite vorschlagen, wenn die Identifizierung durch das Web möglich ist.

  • Eine herausstechende Sektion innerhalb des E-Commerce heraussuchen, die von besonderem Interesse für das Geschäft sein könnte.

  • Den Besuch der assoziierten Kategorien-Seite des Produkts, das nicht gefunden werden konnte.

  • Eine Weiterleitung zur Kundenbetreuung des E-Commerce (was Kundenanwerbung ermöglicht).

  • Eine simple Rückleitung auf die Startseite.

 

All diese Optionen ermöglichen dem E-Commerce, eine neue Verkaufsmöglichkeit wahrzunehmen. Ebenso wie bei nicht zum Kauf geführte Warenkörben kann ein wiedergewonnener Kunde für das E-Commerce sogar mehr Wert haben, nämlich durch die Hilfe und den Support, die der potentielle Kunde erfährt.

Die dem Nutzer zur Verfügung stehenden Optionen liegen nun in der Verantwortung des E-Commerce selbst. Am wichtigsten ist es, dem Nutzer die Entscheidung leicht zu machen. Es ist aber natürlich auch notwendig, dass sowohl das Marketing- als auch das Verkaufsteam beschließt, welche Techniken der User Experience für die Geschäftsziele angewandt werden sollen.


Angela de la Vieja
Content Manager
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