MAP Preispolitik: notwendig für Marken im aktuellen digitalen Zeitalter

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Die hohe Konkurrenz im Ecommerce veranlasst Marken und Hersteller zu einer Politik der MAP-Preise oder angekündigten Mindestpreise. MAP sind Preise, die von Herstellern und Drittverkäufern vereinbart werden, um Preiskämpfe zwischen Retailern zu vermeiden, die versuchen, ihre Produkte zu Preisen zu verkaufen, die unter dem Marktdurchschnittspreis liegen. Angesichts der aktuellen Situation, in der die Online-Verkäufe aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie weiterhin ansteigen, haben die Marken mehr denn je ein Interesse an einer MAP-Politik und an der Überwachung der Preise, die von Ecommerces festgesetzt werden, um zu prüfen, ob sich die Unternehmen daran halten.


Obwohl der rechtliche Schutz der MAP-Preispolitik von Land zu Land unterschiedlich ist, sind beispielsweise in den USA, die Verkäufer verpflichtet, sich daran zu halten. Es handelt sich um ein Dokument, das Unternehmen vor möglichen Problemen oder Auseinandersetzungen im Direktvertrieb schützt. Dies liegt daran, dass die Marken mit ihren Mindestpreisen eine Reihe von Vereinbarungen oder Bedingungen für ihren Verkauf umfassen können. Ebenso kӧnnen Maßnahmen getroffen werden, wenn der Einzelhändler die festgesetzten Preise nicht einhält, wie z.b in Ländern, in denen dies gesetzlich zulässig ist. Hierbei kӧnnen sogar rechtliche Schritte eingeleitet werden. 

Wie werden die MAP-Preise festgelegt?

Die Festlegung der angekündigten Mindestpreise muss den Zielen des Unternehmens oder des Lieferanten entsprechen. Dabei sind sowohl die Kosten für die Produktion der einzelnen Artikel als auch deren Marktwert und der Preis, den die Nutzer zu zahlen bereit sind, zu berücksichtigen. 

Auf der anderen Seite, müssen wir auch das Image des Unternehmens berücksichtigen. Handelt es sich um eine Marke, die mit Luxusgütern handelt, kann die Festlegung niedriger Mindestpreise zu einer Abwertung ihres Hauptzielpublikum führen. Das Gleiche gilt für die entgegengesetzte Richtung, da die Marken an Angebote und zu niedrigen Preisen gebunden sind. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn das Herstellerunternehmen über einen eigenen Vertriebskanal für die Öffentlichkeit und über externe Verkäufer oder Händler verfügt.

MAP Preispolitik

Vorteile der MAP-Preispolitik für Marken

1.- Konsistenz in den verschiedenen Vertriebskanälen

Durch eine MAP-Preispolitik gelingt es uns, die Preise in allen Ecommerces oder Marketplaces mehr oder weniger einheitlich oder in einer Spanne zu halten. Dies verbessert das Kauferlebnis des Benutzers, da er/sie nun nicht mehr auf verschiedenen Websites surfen muss, um den Preis für ein und denselben Artikel zu vergleichen.

2.- Solides Markenimage

Das Image der Marke gegenüber Kunden wird solider und gefestigt. Stabile und konsistente Preise zeigen, dass das Unternehmen sich des Werts seiner Produkte bewusst ist und über Branchenerfahrung verfügt. Gleichzeitig müssen diese Preise wettbewerbsfähig sein und die Marktnachfrage befriedigen, um die Marktführerschaft des Unternehmens zu erhalten. 

3.- Erhöhung der Gewinnspanne

Die MAP-Preispolitik schützt die Gewinnspanne der Verkäufer, indem sie den Verkauf ihrer Produkte unter den Produktions- und Vertriebskosten verhindert.

Die MAP-Preispolitik wird bei einer richtigen Anwendung dem Einzelhandel zu gute kommen, dessen Verkaufsbereitschaft für die Öffentlichkeit zu attraktiven Preisen höher ist. Um dies zu erreichen, müssen die Marken Angebot und Nachfrage eingehend prüfen, die Preise der anderen Hersteller überwachen und sicherstellen, dass ihre Preisstrategie den Merkmalen des Marktes entspricht. Damit wird ein exponentielles Wachstum der Zulieferer und des Ecommerce erreicht.

Angela de la Vieja
Content Manager
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