Der Unterschied zwischen dem Listen- und dem Nettoverkaufspreis

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Während der Listenpreis der Höchstpreis ist, zu dem ein Produkt verkauft werden kann, entspricht der Nettopreis jenem Preis, zu dem der Kunde es kauft. Dieser Unterschied ist darauf zurückzuführen, dass ein E-Commerce-Unternehmen auf die Differenz zwischen dem Listenpreis und dem Nettopreis verschiedene Rabatte und Preisstrategien anwenden kann, um eine bessere Conversion Rate zu erzielen oder die Gewinnmarge zu erhöhen. Die Abweichungen zwischen diesen beiden Preistypen können je nach Zielsetzung eines Unternehmens mit Hilfe eines Preisüberwachungstools noch präziser und genauer kontrolliert werden. Doch zunächst erläutern wir ausführlich die Unterschiede und Bedeutung beider Preistypen.


Der Listenpreis: der höchstmögliche Verkaufspreis

Um den Listenpreis eines Produkts, d. h. seinen höchstmöglichen Verkaufspreis, zu ermitteln, sollten Sie von der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers ausgehen. Dieser Preis deckt bereits alle Produktionskosten des Artikels sowie eine potenzielle Marge für das E-Commerce ab. Ausgehend von diesem Wert sind dann die Versandkosten der Produkte zum Kunden sowie die zu erwartende Gewinnspanne zu berechnen.

Hinzu kommt die Frage wie gut das Markenimage ist. So kann man bei einer prestigeträchtigen Marke die Produktpreise erhöhen, weil die Verbraucher sie für einzigartig oder qualitativ hochwertiger halten und bereit sind, mehr für die Produkte zu bezahlen. Sobald Sie den höchstmöglichen Verkaufspreis kennen, können Sie entscheiden, ob Sie einen Preisnachlass gewähren und den Kunden somit einen günstigeren Nettopreis anbieten möchten oder nicht.

Der Nettopreis: Die attraktivere Option für den Kunden 

Im Allgemeinen wird ein Großteil der Produkte zum Nettopreis verkauft, nachdem ein entsprechender Rabatt, ein Sonderangebot im Einzelhandel oder Preisnachlässe im Großhandel gewährt wurden. Das Ziel, welches mit der Nettopreisgestaltung verfolgt wird, besteht darin, mehr potenzielle Kunden zu gewinnen. Ein wichtiger Faktor ist jedoch, dass die Preisnachlässe die Gewinnmargen nicht zu stark verringern sollten bzw. nicht ganz und gar zunichte machen sollten. Ihre Preisstrategie sollte also stets ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Leadgewinnung und der Liquidität Ihres Unternehmens sicherstellen.

Der Nettopreis: Die attraktivere Option für den Kunden

Vorteile eines Preisnachlasses auf den Listenpreis  

Die Anwendung von Rabatten auf den Listenpreis ermöglicht es Ihnen, das Umsatzvolumen zu erhöhen, die Kundenbindung zu stärken und ein größeres Commitment bei Ihren Kunden zu erzeugen, wodurch ihr Vertrauen in Ihre Marke gestärkt wird. So können Sie zum Beispiel zu bestimmten Zeitpunkten Sonderangebote machen, Rabattcoupons anbieten oder After-Sales-Aktionen mit Rabatten für künftige Käufe starten.

Letztlich können Sie sich durch diese Preisänderungen auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen in Ihrer Branche verschaffen. Wenn beispielsweise ein wichtiger Wettbewerber beschließt, seine Produkte zum Listenpreis anzubieten, um preisbewusstere Kunden anzusprechen, können Sie Ihre Preise senken, um so die Aufmerksamkeit auf Ihr eigenes Angebot zu lenken. Neben den bereits erwähnten Faktoren ist es daher unerlässlich, eine Preisanalyse bei Ihren Mitbewerbern durchzuführen. Dafür sollten Sie sich nicht nur die aktuelle Preisentwicklung ansehen, sondern auch auf die Vergangenheit schauen. So entwickeln Sie eine solide Preisstrategie, um den Wünschen Ihrer Kunden gerecht zu werden und im Wettbewerb zu bestehen.

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