Thin Content: Welche Art von Inhalten Sie nicht produzieren sollten

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Thin Content ist eine Bezeichnung für schlecht aufbereitete Inhalte, die den Nutzern keinen Mehrwert bieten, dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit eines E-Commerce schaden und somit letztlich zu einer Abwanderung der Nutzer führen können. Dabei geht es nicht etwa nur um kurze Beiträge, denn die Länge eines Posts ist nicht der einzige Maßstab für dessen Qualität. Thin Content ist ist inhaltlich einfach schlecht umgesetzt oder für potenzielle Kunden wenig interessant. Zu den charakteristischen Merkmalen solcher Inhalte gehören die übermäßige Verwendung von Keywords, das Vorhandensein grammatikalischer Fehler oder die Nutzung veralteter Informationen. Diese Fehler können sowohl im Produktkatalog eines E-Commerce als auch in einem Blog auftreten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie eine gründliche Analyse Ihrer Website durchführen und die im Folgenden vorgeschlagenen Änderungen vornehmen. Wenn Sie noch unschlüssig sind, können Sie eine Konkurrenzanalyse durchführen, um Beschreibungen, Kategorien und die Qualität der Inhalte zu vergleichen.


Folgen der Nutzung von Thin Content in Ihrem E-Commerce

Die Verwendung von Thin Content auf den Seiten bzw. in den Seiteninhalten eines E-Commerce kann sich nachteilig auf die Positionierung der Website und den Umsatz auswirken. Einerseits wird dies durch den Google-Algorithmus bestraft, sodass es vorkommen kann, dass der absichtliche Gebrauch von Keywords das Gegenteil von dem bewirkt, was Sie eigentlich wollten.

Andererseits können viele Nutzer aufgrund des hohen Wettbewerbscharakters des Online-Marktes und der großen Menge an Inhalten, die heutzutage veröffentlicht werden aber auch erkennen, ob die von einer Website bereitgestellten Informationen qualitativ hochwertig sind oder nicht. Wenn also potenzielle Kunden auf Ihrer Website nicht das finden, was sie suchen, weil ihnen der Mehrwert fehlt oder weil die Website nicht ihren Erwartungen entspricht, werden sie diese ohne zu zögern wieder verlassen. Neben dem Risiko möglicher Kaufabbrüche besteht auch die Möglichkeit, dass die Nutzer eine negative Bewertung über einen Onlineshop verfassen, was sich zum einen auf den Umsatz und zum anderen mittel- und langfristig auf das Markenimage des Onlineshops auswirkt.

Verbesserungsvorschläge zur Korrektur des Thin Content in Webshops

Verbesserungsvorschläge zur Korrektur des Thin Content in Webshops

Bauen Sie die Inhalte Ihrer Seiten und Beiträge aus

Überprüfen Sie die bereits veröffentlichten Inhalte Ihres E-Commerce und nehmen Sie sich die Zeit, die Texte zu ändern und zu ergänzen, die den Nutzern keinen Mehrwert bieten oder nicht interessant sind. Planen Sie die Struktur Ihrer Seiten vorher und ergänzen Sie neue Informationen sinnvoll und geordnet. Mithilfe von SEO-Copywriting können Sie selbst zu einer besseren Positionierung Ihrer Website beitragen und dabei eine angemessene Zahl an Keywords, Untertiteln, Listen und noch vielen weiteren Elementen verwenden, die das Lesen erleichtern - ein Aspekt, der wiederum auch von Google in der Positionierung positiv bewertet wird.

Obwohl die Länge nicht zu den wichtigsten Bewertungsaspekten gehört und es kein Minimum gibt, wird empfohlen, auf den Produktkategorieseiten ca. 300 Wörter und auf den Unterseiten der einzelnen Produkte oder Dienstleistungen ca. 150 Wörter zu verwenden, einschließlich der wichtigsten Keywords. Bei Beiträgen und Posts werden durchschnittlich 500 Wörter pro Thema erwartet. In diesem Zusammenhang können Sie auch die Wirkung der Veröffentlichungen untersuchen und so die aktuellsten Trends bei den Verbrauchern ermitteln, um ihnen künftig attraktivere Inhalte präsentieren zu können.

Vermeiden Sie bei der Änderung von Texten im E-Commerce aber unbedingt:

  • Maschinell erzeugte Inhalte: Auch wenn sie mitunter durchaus hilfreich sein können, so befinden Sie sich noch in der Optimierungsphase. Ihre Texte könnten daher möglicherweise unzusammenhängend sein, Rechtschreib- oder Konkordanzfehler aufweisen oder im Falle übersetzter Inhalte nicht richtig übertragen worden sein. Das sind Fehler, die Google und die Nutzer sofort bemerken werden.
  • Duplizierte Inhalte: Duplizierte Inhalte werden von Google am stärksten verfolgt, egal, ob es sich um interne duplizierte Inhalte handelt, die auf zwei Unterseiten Ihrer Website zu finden sind oder ob es sich um Plagiate von anderen Websites bzw. Urhebern handelt. Dies sollten Sie bei Anpassungen Ihres Internetauftritts berücksichtigen, denn die Suchmaschinen können solche Inhalte herausfiltern, sodass sie möglicherweise gar nicht erst in den Suchergebnissen erscheinen oder Rankingpunkte abgezogen werden, sodass sich die Positionierung dieser Seiten verschlechtert.

Eliminieren Sie Inhalte, die den Nutzern keinen Mehrwert bieten

Wenn Sie nach der Prüfung eines Beitrags zu dem Schluss kommen, dass er nicht verbessert werden kann, dann löschen Sie ihn einfach. Mit der Entfernung von Inhalten ist keinerlei Benachteiligung durch die Suchmaschinen verbunden. Sollte es sich allerdings um eine systematisch angelegte Seite handeln, die Sie nicht löschen möchten, können Sie eine Weiterleitung zu neuen Inhalten einrichten, die besser aufbereitet sind und den Suchanfragen der Nutzer eher entsprechen.

Letztendlich werden durch die Kombination eines gut organisierten E-Commerce, das qualitativ hochwertige Informationen bietet und eine angemessene Preisstrategie verfolgt, mehr Zugriffe auf die Website generiert und so schrittweise ein Vertrauensverhältnis zu den Kunden geschaffen.

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