Niedrig-, Mittel- und Hochpreisstrategie - welche ist am besten geeignet?

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Die Preisstrategie eines E-Commerce ist ein wesentlicher Aspekt, um sowohl die Marktchancen der Marke als auch ihr Image gegenüber potentiellen Kunden und Käufern zu definieren. Es gibt viele Trends. Aber es existiert eine Frage, die die Verkäufer immer wieder umtreibt: ist es bequemer die Preise niedriger oder höher zu setzen als die der Mitbewerber? Hier ein einfacher und direkter Überblick der Vor- und Nachteile. Analysieren Sie, was das Beste für jede Situation ist.
Niedrigpreisstrategien
Die Strategie der niedrigeren Preise im Vergleich zum Wettbewerb hat eine klare Stärke: Sie werden der Gewinner sein, wenn der Nutzer erkennt, dass Ihr Unternehmen das billigste auf dem Markt ist.

Es gibt jedoch zwei Risiken: das eine im Hinblick auf die Stabilisierung der Gewinnmargen und das andere im bezug auf das Markenimage.

Aus ökonomischer Sicht kann die Anwendung der niedrigsten Preise auf dem Markt die Aufrechterhaltung der Gewinnmarge im E-Commerce gefährden. Ein Online-Shop bleibt weiterhin ein Unternehmen, das Gewinn machen muss; nur durch den Versuch, mit dem niedrigsten Preis zu konkurrieren, kann nicht gleichzeitig die Minimierung der Gewinnspanne kompensieren. Das kann nur funktionieren, wenn ein hohes Umsatzvolumen geschätzt (und auch erreicht) wird.
Zudem wird es bei einer Niedrigpreisstrategie generell schwieriger, sich in der Rabattsaison oder mit punktuellen Angeboten abzuheben.

Andererseits wissen wir bereits, dass der Preis nicht der einzige Punkt ist, den potenzielle Kunden vor dem Kauf eines Produkts in Betracht ziehen. In diesem Sinne kann ein ungewöhnlich niedriger Preis ein negatives Image beim Publikum erzeugen. Die Beziehung zwischen Qualität und Preis eines Produkts sowie der Kundenservice, den man von der Marke erwartet, muss klar erkennbar in Zusammenhang stehen.

Hochpreisstrategien
Strategien mit höheren Preisen sind, a priori, bei E-Commerce-Direktverkäufern am wenigsten beliebt, da sie versteckte Folgewirkungen haben können. Es bedarf eines großen Wissens, wie das Image eines Online-Shops erhalten und verbessert werden kann.

Der Hauptvorteil einer Hochpreisstrategie liegt, in den Augen des Verkäufers, in den Erträgen aus einer deutlich höheren Gewinnspanne. Notwendigerweise muss man ein wenig weiter gehen um zu sehen, wie diese Gewinnspanne bei bestimmten Gelegenheiten reduziert werden kann, um attraktive Rabatte anbieten und neue Käufer gewinnen zu können. Darüber hinaus ist eine Kompabilität mit E-Commerce-Treueaktionen möglich, indem man bestehenden Kunden andere Rabatte anbietet.

Auf anderer Ebene müssen wir analysieren, wie sich diese höheren Preise im Vergleich zu Mitbewerbern auf das Image des Geschäfts auswirken. Wir müssen bedenken, dass wir uns bei hohen Preisen immer auf echte, faire Preise für das angebotene Produkt beziehen und das Wissen der Nutzer über den Markt sehr zu schätzen wissen. Das hängt eben mit der Erhöhung der Preise zu bestimmten Zeiten zusammen, um anschließend bestimmte Preisnachlässe zu gewähren. An Ereignissen wie dem black friday wurde beobachtet, dass Geschäfte, die versucht haben, die Käufer zu täuschen, im Laufe der Zeit unter den Folgen zu leiden hatten.

Andererseits kann eine Hochpreisstrategie von vornherein ein mangelndes Interesse der Nutzer erzeugen, die die Marke oder das Geschäft als für sie unzugänglich betrachten. Dies kann jedoch je nach Branche positiv sein; wie im Falle von Luxusprodukten.

Und der Durchschnittspreis?

Nach den obigen Ausführungen ist eines klar: in fast allen Fällen ist der richtige Weg immer die Mitte. Eine faire Preispolitik orientiert sich an den Bedürfnissen der Nutzer und den Markttrends.
Um eine globale Vorstellung des Umfelds zu erhalten in dem man sich befindet, muss jede Marke und jeder Händler eine Preisüberwachung des Wettbewerbs durchführen. Aktuell gibt es mehrere Tools, die einen Überblick der Schwankungen der Katalog- und Online-Preise bieten. Sie haben die Möglichkeit, mit vorher definierten Algorithmen und Parametern, die Preise der Produkte selbst zu ändern.

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