Was sind Everyday Low Prices: Vor- und Nachteile

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Die als Everyday Low Prices oder EDLP bekannte Preisstrategie basiert darauf, den Verbrauchern dauerhaft niedrige Preise anzubieten. Marken oder Retailer, die sich für eine dauerhafte Niedrigpreisstrategie entscheiden, verwenden bei Ihren Produkten keine Rabatte oder Angebote, sondern garantieren an 365 Tagen im Jahr einen Preis, der unter dem Marktdurchschnitt liegt. Diese Strategie verwenden vor allem große Retailer. Tatsächlich war Walmart einer der ersten, die sie eingesetzt haben. Um diese Preisstrategie ordentlich umzusetzen, ist seitens des E-Commerce eine genaue Verhaltensstudie der Nutzer, der Nachfrage, des Angebots und der Preise der Konkurrenz notwendig. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Pros und Contras, sodass Sie die Eignung für Ihr Business abwägen können.


Vorteile der Everyday Low Prices Strategie  

Für Verbraucher 

Einerseits kümmern sich Nutzer, die bei Retailern mit solchen Preisen kaufen, weniger um Veränderungen bei den Preisen und haben das Gefühl, nicht auf Rabatte und Angebote achten zu müssen. Sie verbringen weniger Zeit damit, die Preise verschiedener Shops miteinander zu vergleichen. Insgesamt führt dies zu einer größeren Markenaffinität, was auch den Unternehmen nützt. 

Für Marken und Retailer 

Andererseits kann die Einführung von dauerhaft niedrigen Preisen den Unternehmen bei der Erhöhung des Absatzes helfen. Dies liegt daran, dass Kunden dazu neigen, mehrere Artikel aus verschiedenen Kategorien zu kaufen, wenn sie wissen, dass die Preise niedrig sind. Dies ist zum Beispiel bei Kunden von Primark der Fall. 

Gleichzeitig bedeutet die EDLP Strategie eine bessere Vorhersage der Nachfrage für E-Commerce und Marken. Dadurch, dass es keine regelmäßigen Angebote gibt, sind die Schwankungen bei der Nachfrage klein und es ist leichter, immer genügend auf Lager zu haben, um die Bedürfnisse der Verbraucher zu befriedigen. Diese konstanten Preise wirken sich ebenfalls auf den Aufwand für die Angestellten aus, die sowohl online als auch in Ladengeschäften weniger Zeit für Repricing benötigen

Insgesamt führt diese Pricing-Strategie zu weniger Ausgaben für Werbung und Marketing, da die Verkäufer normalerweise den ganzen Shop oder niedrige Preise in einer ganzen Kategorie bewerben, nicht einzelne Artikel. Hat man sich einmal als Niedrigpreisanbieter etabliert, so ist ein organisches Wachstum einfacher zu erreichen.

Nachteile der Everyday Low Prices Strategie

Nachteile der Everyday Low Prices Strategie 

  • Risiko, dass die niedrigen Preise der angebotenen Produkte mit einer niedrigen Qualität gleichgesetzt werden.
  • Mögliche Reduktion der Glaubwürdigkeit der Marke.
  • Geringere Gewinnspanne bei der Anwendung dieser Preisstrategie.

Ein Weg, um diese Nachteile zu vermeiden, ist es, zu jeder Zeit die Preise des Marktes und der Konkurrenz zu kennen. So können Sie niedrigere Preise anbieten, als die Konkurrenz, ohne Ihre Produkte zu entwerten und ohne von Ihrer Gewinnspanne abzuweichen. Mit der Hilfe einer Pricing-Suite können Sie die Variationen bei den Preisen sowie Bewegungen bei Ihren wichtigsten Konkurrenten beobachten. Dies ist vor allem wichtig für neue Firmen, die noch auf der Suche nach den besten Preisen für ihre Produkte sind.

Maria Jose Guerrero
Content Manager
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