Warum steigen die Preise von Commodities?

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Commodities sind materielle Güter, die nicht verarbeitet werden müssen und mit denen man handeln kann. Mit anderen Worten handelt es sich um Rohstoffe, die von vielen Firmen benötigt werden. Unter den Commodities findet man Güter wie Getreide, das grundlegend für Nahrungsmittel wie Brot ist, Metalle, aus denen man zum Beispiel Schmuck fertigen kann oder sogar Energie. Diese Rohstoffe haben im letzten Jahr einen bedeutenden Anstieg der Preise erfahren, aber wissen Sie auch warum? Wir von Minderest erklären Ihnen die Gründe für diese Inflation und wie Sie Ihre Preise anpassen können, ohne Ihrem E-Commerce zu schaden.


Aktuelle Situation des globalen Handels 

Generell liegt die Preiserhöhung bei den Commodities am strukturellen Wandel bei der Nachfrage. In der jüngsten Vergangenheit wurde dieser Wandel durch die Covid-19 Pandemie ausgelöst. Konkret durch das Aufleben des weltweiten Handels nach dem schlimmsten Abschnitt der Pandemie Anfang 2020. 

Dazu kommt der geringere Bestand, über den Marken und Verkäufer in diesem Moment verfügten und die Auswirkungen der staatlichen Maßnahmen, die jedes Land auf seine Wirtschaft angewandt hat. Die erste Konsequenz dieser anormalen Situation waren weltweit enorme Verzögerungen bei den Lieferketten. Sofort danach begannen parallel die Rohstoffpreise zu steigen. 

Zuletzt hat der Ausbruch des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine den Transport von Commodities erschwert, was zu höheren Preisen führte. Aktuell sind die Preise von Energie, Agrarprodukten und industriellen Metallen am meisten gestiegen. Obwohl es sich um einen komplizierten Kontext handelt, können Shops und Marken eine Reihe von Ratschläge befolgen, um ihre Pricingstrategie an diese Realität anzupassen.

Commodities

Wie der Preisanstieg bei den Commodities Marken und Retailer beeinflusst 

Als Verkäufer sollten Sie wissen, dass erhöhte Preise bei den Commodities direkte Auswirkungen haben können. Das bedeutet, dass der Einkauf von Rohstoffen teurer ist. Aber es gibt auch indirekte Effekte. Zum Beispiel betrifft der gestiegene Ölpreis den Endverbraucher, der Benzin kauft, aber führt auch zu erhöhten Produktions- und Logistikkosten für Firmen. Dies kann Ihre Gewinnspanne beeinflussten. Angesichts dieser Lage können Sie eine Reihe von Maßnahmen ergreifen: 

  • Diversifizierung der Lieferantenbasis für Rohstoffe, um ein breiteres Spektrum an Preisen zu haben, aus denen Sie auswählen können und um Ihre Produktivität nicht von einer einzigen Firma abhängig zu machen.
  • Vereinbarungen treffen mit Lieferanten, um innerhalb eines gewissen Bereichs mehr oder weniger feste Preise zu haben.
  • Überprüfen Sie Ihr Sortiment. Identifizieren Sie Ihre wichtigsten Produkte und bewerten Sie ihre Rentabilität im Vergleich zu ihren Kosten angesichts dieser erhöhten Preisen. Außerdem können Sie neue Gelegenheiten oder Marktlücken ausfindig machen, die Sie mit neuen Produkten schließen können. Sie können auch durch ein Monitoring des Sortiments Ihrer Konkurrenz interessante Informationen erhalten.

Anpassung der Preise entsprechend der Marktbewegungen 

Zuletzt können Sie auch die Verkaufspreise erhöhen, um diese neuen Produktionskosten abzudecken. Das Risiko dieser Strategie ist Unmut bei den Verbrauchern, wenn die Erhöhung nicht verhältnismäßig ist. Um Sie optimal umzusetzen ist es wichtig, die Gewohnheiten der Verbraucher zu analysieren, sie nach Target und den Preisen, die sie bereit sind zu zahlen zu klassifizieren und regelmäßig die Preise Ihrer Konkurrenz zu beobachten. Dies ist ein Schlüsselindikator dafür, wie sehr Sie Ihre eigenen Preise erhöhen können, ohne Ihre Wettbewerbsposition zu verlieren. 

Wir empfehlen Ihnen die Hilfe automatisierter Pricing-Tools ,mit denen Sie die Variationen Ihrer Preise optimieren können und dabei eine konstante Gewinnspanne haben.

Angela de la Vieja
Content Manager
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