Auf welche Art und Weise vergleichen Verbraucher die Preise, bevor sie ihre Einkäufe tätigen?

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Um die Qualität der Angebote beurteilen zu können, vergleichen Online-Käufer häufig die Preise verschiedener E-Commerce-Produkte. Der spanische Versicherungsvergleicher „Acierto“ hat kürzlich berichtet, dass 93% der Verbraucher vor dem Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung online die Preise vergleichen, um sicherzustellen, dass sie den besten Preis auf dem Markt auswählen. Angesichts dieser Realität sollten E-Commerce-Unternehmen unbedingt die Preiskanäle und Preistools kennen, die ihren potenziellen Kunden zur Verfügung stehen, damit sie ihre Preise mit denen der Konkurrenz vergleichen können. Der Preis ist nämlich ein wichtiger Faktor, der die endgültige Kaufentscheidung beeinflusst. Wir von Minderest möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, auf welche Art und Weise Verbraucher einen Preisvergleich anstellen.

Online-Preisvergleichsportale

Das häufigste Tool, um Preise online zu vergleichen, sind Preisvergleichsportale. Diese Webportale liefern einen Vergleich der Preise des gleichen Produkts in verschiedenen Geschäften oder bei verschiedenen Anbietern. Aufgrund des stetig wachsenden Online-Angebots in den letzten zehn Jahren nimmt die Zahl der Preisvergleichsportale ebenfalls stetig zu. Es ist daher nicht verwunderlich, dass wir Preisvergleiche für Produkte und Dienstleistungen in jedem erdenklichen Sektor finden können. Es gibt die klassischen Vergleichsportale für Autoversicherungen oder Flugpreise, wie z.B. Skyscanner, aber auch Portale, die die Preise grundlegender Güter, wie Nahrungsmittel und Körperpflegeprodukte, analysieren (z.B. Radarprice). Trotzdem werden Produkte aus dem Technologiesektor am häufigsten online verglichen, was auf die höheren Preise dieses Sektors zurückzuführen ist.  

Diese Preisvergleichsportale bieten den Verbrauchern eine Reihe von Vorteilen

  • Sehr einfache Bedienung
  • Sofortige Ergebnisse
  • Links zu den Geschäften, die das entsprechende Produkt anbieten
  • Zeitersparnis, da Sie sich nicht alle Verkaufsoptionen einzeln ansehen müssen

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf sollten die E-Commerce-Unternehmen ihren Produkt- und Dienstleistungskatalog so gut wie möglich optimieren, um in den Suchergebnissen dieser Vergleichsportale zu erscheinen. Dafür ist es wichtig, eine gute Auswahl an Schlüsselwörtern für den Titel, die Beschreibung und die Merkmale der Anzeigen für die verschiedenen Artikel zu haben. Ebenfalls wichtig ist die Optimierung Ihrer Landing Pages, bei der Sie den besten Angeboten Priorität einräumen sollten.

Google Shopping Preisvergleichsportal

Google selbst hat unter dem Namen Google Shopping bereits ein Preisvergleichssystem erstellt. Um dieses Portal zu verwenden, reicht es, den Namen des betroffenen Produkts in die Suchleiste einzugeben. Die Ergebnisse enthalten Informationen zum Lagerbestand und zu den Versandkosten, um den Benutzern die Navigation zu erleichtern und Zeit zu sparen. Deswegen ist es für Ihre Marke und Ihr E-Commerce-Unternehmen so wichtig, die bestmögliche Anzeige in Google Shopping zu erstellen. Text und Bilder sollten einen konkreten Zweck verfolgen und einer Kategorie zugeordnet sein, die das Produkt am besten verkörpert.

Für Einzelhändler ist es außerdem interessant zu wissen, dass Google diejenigen Anzeigen an erster Stelle platziert, die mit einer Investition in Google Ads einhergehen. Das bedeutet, dass Sie über Online-Kampagnen nachdenken sollten, wenn es um Ihre Positionierungsstrategie und Gewinnung von Leads geht. 

Vergleichsportale für Preisentwicklung

Ein weiteres Pricing-Tool, welches unter den Verbrauchern sehr verbreitet ist, sind Vergleichsportale für die Preisentwicklung der jeweiligen Produkte. Diese Art von Software vergleicht nicht nur die Preise von Produkten, sondern enthält auch Daten über die Preisschwankungen der letzten Monate. Diese Tools sind besonders vor wichtigen Ereignissen, wie Schlussverkäufe oder Black-Friday-Aktionen, von großer Bedeutung, wenn Unternehmen dazu neigen, die Preise zu erhöhen, um sie dann wieder zu senken. Im Allgemeinen helfen diese Art von Vergleichsportalen potenziellen Kunden, mögliche Rabattkampagnen von bestimmten Marken vorauszusehen. Zudem können die Verbraucher beurteilen, wie gut das aktuelle Angebot im Vergleich zu früheren Angeboten wirklich ist. 

Als Beispiel für solche Tools finden wir bei Amazon zwei sehr nützliche Erweiterungen: CamelCamelCamel und Keepa. Beide Softwares zeigen den Benutzern den Verlauf der Preisentwicklung ausgewählter Amazon-Produkte an, um es den Verbrauchern leichter zu machen, sich für den Kauf eines Produkts zu entscheiden. Außerdem ermöglichen sie den Kunden, Benachrichtigungen einzurichten, wenn ein Artikel genau auf den Preis abfällt, den sie bereit sind zu zahlen.

Da die Kunden durch diese Tools Ihre aktuellen Kampagnen herausfinden können, empfehlen wir den E-Commerce-Unternehmen, ehrlich und transparent ihren Kunden gegenüber zu sein. Eine riskante Preisstrategie kann zu einem schlechten Ruf der Marke und daraus folgenden Umsatzeinbußen führen.  

Genau wie Ihre Kunden, sollten Sie natürlich auch die Preise Ihrer Konkurrenten kennen, um Ihr Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen und sich an die Änderungen bezüglich Angebot und Nachfrage anzupassen. Dazu können Sie die Preisvergleichsportale verwenden, die in diesem Beitrag erwähnt wurden, oder Sie können auf automatisierte Tools zur Überwachung Ihrer Konkurrenz zurückgreifen, wie das Preisüberwachungstool von Minderest. Damit sparen Sie nicht nur Zeit, sondern Sie können auch jederzeit die beste Preisstrategie für Ihren E-Commerce bestimmen. 

Hier können Sie eine Demo anfordern.


Vergleichsportal für Preisentwicklung.
Angela de la Vieja
Content Manager
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