3 Gründe um die Preispolitik im Online und Offline anzupassen

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Ecommerce gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten, aber er gestaltet den Einzelhandel, so wie wir ihn bisher kannten, trotzdem grundlegend um. Obwohl es sich um unterschiedliche Vertriebskanäle handelt, haben sie Vieles gemeinsam. Aber die Frage die sich stellt, ist in wieweit sich beide unterstützen sollten, anstelle miteinander zu konkurrieren. Eines der wichtigsten Streitpunkte ist hier der Preis. Sollte dieser gleich oder unterschiedlich sein? Hier 3 Argumente, die für ein Anpassung der Preispolitik in beiden Vertriebskanälen sprechen, um dem Konzept des „Omnichannel“ etwas näher zu kommen.

1. Der erste und wichtigste Grund: Für den Kunden ist die Distanz zwischen den beiden Vertriebskanälen on- und offline immer kleiner. Es handelt sich schließlich um dasselbe Unternehmen, und er kann sich je nach Vorliebe an einen der beiden Kanäle wenden. Der Kunde wird kein Verständnis für Preisunterschiede haben, da es sich ja um ein und dasselbe Unternehmen handelt, auch wenn dieses Argumente hervorbringt bezüglich unterschiedlicher interner Kosten.

2. Unterschiedliche Preise in beiden Kanälen vermitteln dem Kunden den Eindruck, es bestehe innerhalb des Unternehmens keine Koordinierung. Wie kann es möglich sein, dass es intern keine Absprache gibt, und man nicht weiß, welche Preise online angeboten werden? Sogar der Kunde kann in wenigen Klicks über sein Smartphone die Onlinepreise der Artikel ausmachen. Wie kann es sein, dass dies ein großes Unternehmen nicht schafft?

3. Außerdem ist da noch der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Damit unsere traditionellen Einkaufsläden in Zukunft erfolgreich sein können, müssen diese marktfähige Preise haben, unabhängig vom Vertriebskanal. Wie momentan zu sehen ist, sind die Preistendenzen immer dynamischer. Herkömmliche Einkaufsläden werden sich da anpassen müssen, wenn sie verhindern wollen, dass Onlinegiganten wie Amazon ihre Marktanteile bedrohen.

Obwohl dies relativ simple Konzepte sind, bedeuten sie eine große Herausforderung für den herkömmlichen Einzelhandel, weil sie große Investition erfordern für digitale Preisangaben, und informatische Infrastruktur um die Preise zu synchronisieren. Außerdem werfen sie die ewige Frage auf, ob die Preise auch mehrmals täglich in einem Einkaufsladen geändert werden sollten, wenn sich die Preise im entsprechenden e-Commerce ändern.

Die nächsten Jahre werden jedenfalls spannend sein.

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